Europas Politiker-Elite kommt auch dieses Jahr wieder beim vorgezogenen "Derblecken am Nockherberg", bei der MSC, freudig erregt auf ihre Kosten.
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Hier folgend, der Link zur Veröffentlichung der US-Regierung mit
Video und Abdruck der Rede des US-Außenministers
Marco Rubio (Wikipedia) auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) am 14. Februar 2026. Link zum Original der Rede (EN) von
"Secretary of State Marco Rubio at the Munich Security Conference". Eine Übersetzung ins Deutsche ist in diesem, →
PDF zu finden (maschinen-übersetzt mit
DeepL, gut aber ohne Gewähr).
Das Grundrauschen der Rede von Rubio bestand aus einem Appell an die Verfolgung gemeinsamer Ziele um den Westen wieder stark zu machen. Er bemühte dazu einen Mix an gequirlter Geschichtsklitterung. Er benennt Auswirkungen der kapitalistischen Krisen, und sieht deren Ursachen bei Migration, unkontrollierter Einwanderung, Klimawandelangst und den falschen Entscheidungen für globale Ordnung und Sozialstaat. etc.
Das alles ist gepaart mit rassistischer, christlich religiöser, imperialistischer Kreuzzugsrethorik, mit der Aufforderung zur Gefolgschaft unter der Trump-Regierung und zwischen den Zeilen steht der bedrohliche Entzug der Zuneigung bei Nichtbefolgung.
Die versammelte europäische Polit-Elite zollt einem solchen Hasardeur und Politkarrieristen, der sich bereits als Präsidentschaftskandidat profiliert, falls mit Trump noch etwas schiefgehen sollte, zum Teil noch stehend Beifall. Das lässt sich nur mit der Selbsterkenntnis der eigenen, selbstverschuldeten Gefangenschaft in jämmerlichen kleinstaatlichen Nationalegoismen erklären. Diese Erkenntnis dämmert ihnen erst jetzt, nachdem sie durch Trump aus dem ach so gemütlich profitablen Rektum der US-Verteidigungspolitik vertrieben wurden. Da stehen sie nun, zitternd, wollen ihre US-Domina bei Laune halten und träumen vom aufmüpfigen Gang eines Zuhälters europäischer Interessen – natürlich jeder für sich (auch wenn sie etwas anderes sagen)!
Gestärkt durch diesen Beifall betreibt Rubio anschließend Realpolitik und besucht zunächst die entschiedensten antidemokratischen Regierungen in der EU, in der Slowakei und in Ungarn.